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Börse-MATIF, Weizen Kontrakt Nr. 2 in € / t

Monat Jahrletzter HandelGeldBriefKurszeitSchluß Vortag
Sep 2016164,75164,75165,0016:07:19163,75
Dez 2016168,00168,00168,2516:07:19167,75
Mär 2017171,50171,25171,7516:09:09171,25
Mai 2017173,25173,00173,5016:00:17173,25
Sep 2017175,00175,00175,7515:48:41175,25
Dez 2017178,50177,00178,2515:54:35177,00
Mär 2018181,50179,25182,2510:49:13181,50
Mai 2018181,50181,25185,5016:24:34181,50
Sep 2018185,00180,50185,0016:24:34185,00
Dez 2018182,75170,00189,0000:00:00182,75
Mär 2019182,25  00:00:00182,25
Mai 2019182,25  00:00:00182,25

Börse-MATIF, Raps in € / t

Monat Jahrletzter HandelGeldBriefKurszeitSchluß Vortag
Aug 2016359,00358,75359,0015:55:16358,00
Nov 2016361,75361,50362,0016:07:19362,75
Feb 2017362,25362,00362,2516:02:41363,00
Mai 2017362,75362,50362,7516:08:13363,50
Aug 2017350,75350,50351,5016:08:16352,50
Nov 2017356,50356,00357,5014:36:56355,75
Feb 2018362,75353,25366,7500:00:00362,75
Mai 2018365,75354,75369,7500:00:00365,75
Aug 2018355,75  00:00:00355,75
Nov 2018360,75  00:00:00360,75

Themen

27.07.2016PolitikSchmidt versucht den Dialog mit Russland zu intensivieren

Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt ist am heutigen Dienstag zu politischen Gesprächen in die russische Hauptstadt Moskau gereist. Dort trifft er seinen russischen Amtskollegen, Landwirtschaftsminister Alexander Tkatschow. Schmidts Ziel ist es, das russische Embargo gegen europäische Lebensmittel Stück für Stück aufzulösen. Die Moskaureise von Schmidt dauert bis zum morgigen Mittwoch an, teilt das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) mit. Weitere Gespräche sind mit dem Minister für Industrie und Handel Dennis Manturow, den Minister für wirtschaftliche Entwicklung Alexej Uljukajew und den Stellvertretenden Vorsitzenden der Regierung der Russischen Föderation Arkadi Dworkowitsch geplant.„ Deutschland und Russland müssen im Gespräch miteinander bleiben, es darf keine Sprachlosigkeit zwischen Europa und Russland herrschen“, sagte Schmidt vor seiner Abreise. Seine Reise sei ein wichtiger Beitrag, um den Gesprächsfaden mit Moskau wieder zu intensivieren. „Klar ist aber auch: Fortschritte hängen maßgeblich von der Umsetzung der Friedensvereinbarung Minsk II ab“, so Schmidt weiter. Schmidt benannte es als sein Ziel, das russische Embargo gegen europäische Lebensmittel Stück für Stück aufzulösen. „Das Embargo hilft Russland nicht weiter, es verschärft die Krise im Land“, bewertete Schmidt die Lage. Russland sei ein wichtiger Partner, auch weil es als größtes Flächenland für die Sicherung der Welternährung zukünftig eine wichtige Rolle tragen könne, ist der Bundeslandwirtschaftsminister überzeugt. Aus seiner Sicht sind die natürlichen Handelspartner Russlands Europa und Deutschland. Noch Anfang Juli hatte der russische Staatspräsident Wladimir Putin das Importembargo für westliche Lebensmittel nach Russland bis Ende 2017 verlängert. Es dauert bereits seit Mitte 2014 an. Damals war es eine Reaktion auf Sanktionen, die die EU nach der Annexion der Krim und dem Ausbruch des Krieges in der Ostukraine gegenüber Russland erlassen hatte. Ende Juni hatten auch die EU-Staaten die milliardenschweren Wirtschaftssanktionen gegenüber Russland noch einmal um ein halbes Jahr verlängert. (Quelle:TopAgrar)

27.07.2016WirtschaftBis Mai bereits 631.700 Tonnen Geflügelfleisch erzeugt

Wiesbaden - Die Geflügelfleischproduktion in Deutschland stieg in den Monaten Januar bis Mai 2016 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 1,1 %.Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, wurden in den ersten fünf Monaten 2016 insgesamt 631.700 Tonnen Geflügelfleisch erzeugt. Gut 94 % der gesamten Geflügelfleischproduktion in Deutschland machten Jungmasthühner- und Truthühner Fleisch aus. Die Produktion von Jungmasthühnerfleisch sank dabei von Januar bis Mai 2016 leicht um 0,7 % gegenüber dem Vorjahresniveau auf rund 398.200 Tonnen. Im selben Zeitraum stieg die Erzeugung von Truthühner Fleisch um 4,5% auf knapp 198.400 Tonnen.(proplanta)

27.07.2016WirtschaftNiederlage für Umweltministerium: Hohe Gülle-Gebühr nicht rechtens

Münster - Für den Import von wärmebehandelter Gülle aus Holland darf das Land Nordrhein-Westfalen Landwirte nicht kräftig zur Kasse bitten.Nach dem die EU bereits vor Jahren das drastische Anheben der Importgebühr gestoppt hatte, kritisierte jetzt auch das Oberverwaltungsgericht in Münster das Vorgehen des NRW-Umweltministeriums. Es fehle eine Kostenkalkulation für die Genehmigung importierter, wärmebehandelter Gülle.Geklagt hatten Landwirte, deren Bescheide durch das Landesumweltamt (Lanuv) im Jahr 2011 plötzlich das Vielfache der Gebühr aus dem Vorjahr zahlen mussten. In einem Fall waren aus 50 Euro Gebühr für rund 3.000 Tonnen Gülle wenige Monate später rund 1.500 Euro für nur noch die Hälfte der Menge geworden. Das Gericht schlug am Dienstag die Einstellung des Verfahrens vor.Bedingung: Es bleibt bei der Gebühr von 50 Euro und das Lanuv trägt die Kosten des Verfahrens. Alle Verfahrensbeteiligten waren einverstanden.

(Quelle:proplanta)

27.07.2016WirtschaftEU-Milchanlieferung auf Vorjahresniveau

Bei den Milchmengen zeichnet sich eine Wende ab. Seit April sind die Zuwächse kontinuierlich zurückgegangen. Die Milchanlieferung in der EU hatte sich in den ersten Monaten dieses Jahres oberhalb des Niveaus von 2015 bewegt. Ab April seien die Zuwächse gegenüber dem Vorjahr aber spürbar zurückgegangen, berichtet aiz.info. Im Mai lag das Milchaufkommen im Zuge dessen wieder auf dem Niveau des Vorjahres. Dies geht aus vorläufigen Berechnungen der deutschen Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI) hervor. Laut den Schätzungen der AMI wurde im Mai 2016 mit rund 14 Mio. t EU-weit ebenso viel Milch angeliefert wie im Vorjahresmonat. Bereits im April verringerte sich der Vorsprung gegenüber dem Vorjahresmonat auf 1,6 Prozent. Im ersten Quartal 2016 bewegte sich die Anlieferung an die Molkereien dagegen mit einem Plus von 5,7 Prozent noch deutlich oberhalb des Niveaus des entsprechenden Vorjahreszeitraumes. Von Januar bis Mai summierten sich die EU-weit angelieferten Milchmengen auf gut 66,1 Mio. t. Zu dem verringerten Wachstum beim EU-Milchaufkommen im April und Mai dieses Jahres haben die Entwicklungen in den produktionsstärksten Mitgliedsländern der Union entscheidend beigetragen, allen voran Deutschland und Frankreich gefolgt von den Niederlanden, dem Vereinigten Königreich, Italien sowie Polen.(Quelle:AZ)

27.07.2016GetreideEU-Weizen gelingt der Befreiungsschlag

Der Weizenkurs an der Matif überspringt Widerstände. Gewinnmitnahmen prägten den Wochenanfang.In der letztwöchigen Analyse richteten wir die Erwartungshaltung auf potentiell steigende Kurse. Trotz des bestehenden Widerstandsbündels zwischen 164,25 und 167,50 €/t war unsere Erwartungshaltung auf die Potentiale 173,75 und 177,00 €/t gerichtet. Mit einem Befreiungsschlag wurde am Donnerstag vergangener Woche nicht nur das oben genannte Widerstandsbündel übersprungen, sondern auch mit Höchstkursen über 167,50 €/t weiteres Aufwärtspotential eröffnet. Am Folgetag wurden 173,75 €/t souverän angelaufen, am gestrigen Montag auch 177,00 €/t erreicht. Die Ziele sind nun abgearbeitet und die technische Lage kurzfristig überkauft (Commodity Channel Index). Die im Verlauf des gestrigen Handelstages einsetzenden Gewinnmitnahmen überraschten also nicht.Die Lage bleibt bei Kursen über 164,25 €/t positiv.Nun geht es darum, die dynamischen Kursgewinne zu verdauen. Den vorherigen Widerständen kommt damit in veränderter Form Bedeutung zu. Sie fungieren nun als Unterstützungen. Unser Augenmerk liegt für die kommende Woche erneut auf der Region zwischen 164,25 und 167,50 €/t. Sofern der Matif-Weizen 164,25 €/t nicht unterschreitet, darf mit weiter steigenden Kursen bis an den seit 2012 bestehenden Abwärtstrend bei 178,00 €/t gerechnet werden. Kurse darüber würden ein völlig neues Kapitel der Weizenpreisentwicklung aufschlagen. Schnell wären dann Kurse bei 186,00 €/t und darüber realistisch.Risiken im Auge behalten:Auch wenn das Pendel weiterhin zur positiven Seite tendiert, darf das potentielle Risiko nicht aus den Augen verloren werden. Kurse unter 164,25 €/t würden das Positivszenario gefährden und den Handel schnell auf 160,00 und in Folge auf 152,00 €/t fokussieren lassen. Und nach wie vor gilt: Unterhalb der 150,75 €/t müssten wir mit deutlich fallenden Notierungen rechnen. Jegliches Aufwärtspotential wäre zunächst egalisiert.(Quelle:Bremer Landesbank)

26.07.2016PolitikKabinett-beschliesst-Aenderung-im-Saatgutverkehrsgesetz

Alte Obstsorten sollen nicht in Vergessenheit geraten. Das Bundeskabinett hat dafür einer Änderung im Saatgutverkehrsgesetz zugestimmt.Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt will den traditionellen regionalen Anbau fördern.Das Bundeskabinett hat den Entwurf eines Vierten Gesetzes zur Änderung des Saatgutverkehrsgesetzes beschlossen. Das Gesetz stärkt vor allem die Qualitätsansprüche von gartenbaulichen Unternehmen wie Gärtnereien, die Saatgut oder Vermehrungsmaterial (z.B. Jungpflanzen und Stecklinge) von Obstarten erzeugen oder nutzen, teilt das Bundeslandwirtschaftsministerium mit. Darüber hinaus fördert das Gesetz den Erhalt alter Obstsorten durch deren Bekanntmachung in der Sortenliste des Bundessortenamtes.

„Mit der Gesetzesänderung stärken wir gartenbauliche Betriebe und den Erhalt alter Obstsorten. Die Vorgaben an Saatgut und Jungpflanzen sichern Gärtnereien und damit auch privaten Verbrauchern eine sehr gute Qualität für den Anbau von Obst“, sagte Schmidt. Darüber hinaus würde im Saatgutrecht eine Gesamtliste von Obstsorten, die auch sehr viele alte Sorten enthält, geschaffen. „Damit machen wir alte Obstsorten bekannt, tragen zum Erhalt dieser Obstsorten bei und fördern den traditionellen regionalen Anbau in Deutschland“, sagte Schmidt.Das Saatgutverkehrsgesetz regelt die Anforderungen an Erzeugung und Vermarktung von Saatgut und so genanntem Vermehrungsmaterial (z.B. Jungpflanzen und Stecklingen). Die jetzige Änderung des Saatgutverkehrsgesetztes setzt geänderte Vorschriften der EU in nationales Recht um. Gute Ergebnisse im Obstbau hängen in entscheidendem Maß von Qualität und Gesundheit des Vermehrungs- und Pflanzenmaterials zur Fruchterzeugung ab.(Quelle:Topagrar)

26.07.2016GetreideÄcker in Schleswig-Holstein von Winterweizen, Silomais und Winterraps dominiert

Hamburg - In Schleswig-Holstein sind im Jahr 2016 nach den vorläufigen Ergebnissen der Bodennutzungshaupterhebung auf rund 656.500 Hektar (ha) Ackerfrüchte angebaut worden.

Unverändert zum Vorjahr nehmen die drei flächenstärksten Kulturen zwei Drittel des Ackerlands ein: der Winterweizen mit 184.900 ha (minus drei Prozent), der Silomais mit 164.400 ha (minus zwei Prozent) und der Winterraps mit 93.800 ha (plus drei Prozent im Vergleich zum Vorjahr), so das Statistikamt Nord.Die drei nächstwichtigsten Kulturen bedecken gemeinsam ein knappes Fünftel (19 Prozent) der Ackerfläche: auf Platz vier die Wintergerste mit 62.500 ha (plus fünf Prozent), gefolgt vom Feldgrasanbau mit 34.400 ha (minus acht Prozent) und dem Roggen und Wintermenggetreide mit 27.300 ha (minus ein Prozent).Auf den verbleibenden rund 14 Prozent des Ackerlands werden unter anderem weitere Getreide, wie Triticale (8.300 ha) und Sommergetreide (Hafer 7 600 ha, Sommergerste 7.100 ha, Sommerweizen 5.500 ha) angebaut. Aber auch weitere Kulturen, wie z. B. Getreide oder Leguminosen zur Ganzpflanzenernte (mit 13.400 bzw. 7.400 ha), verschiedene Hackfrüchte mit zusammen 12.800 ha und Hülsenfrüchte zur Körnergewinnung mit insgesamt 4.300 ha tragen zur Vielfalt auf dem Acker bei.Hinzu kommen noch rund 8.000 ha Gartenbauerzeugnisse, wie z. B. Erdbeeren, Spargel und andere Gemüsearten, und rund 9.400 ha im Rahmen von Beihilfemaßnahmen stillgelegter Flächen.Die Dauergrünlandflächen haben sich stabilisiert und nehmen 329.200 ha ein, ein Plus von drei Prozent im Vergleich zu den Vorjahreswerten.(Quelle:proplanta)

26.07.2016GetreideAgrarminister rechnet mit schlechter Ernte in Mecklenburg-Vorpommern

Agrarminister Till Backhaus (SPD) erwartet in diesem Jahr eine schlechte Ernte in Mecklenburg-Vorpommern. Gründe seien Kahlfröste zu Jahresbeginn und eine Vorsommertrockenheit im Mai und Anfang Juni, sagte Backhaus am Montag in Schwerin.

Auf dem landeseigenen Gut Dummerstorf (Landkreis Rostock) seien bei der Gerste 60 Dezitonnen je Hektar eingebracht worden - nach über 100 Dezitonnen im vergangenen Jahr. Bei Raps seien es jetzt knapp 30 Dezitonnen je Hektar gewesen nach über 50 Tonnen im Vorjahr.Dabei spiele auch das Verbot von Beizmitteln zur Behandlung des Saatgutes eine Rolle. Auch der Bauernverband Mecklenburg-Vorpommern hatte vor zwei Wochen geringere Erträgen als in den Vorjahren prognostiziert.

Ein weiteres Problem ist laut Backhaus, dass die Preise schlechter seien als im Vorjahr. «Das tut alles richtig weh», sagte er. Die Lage der Landwirtschaft sei nicht gut.Spitzenerträge sind dem Minister zufolge bei Mais zu erwarten. Auch die Kartoffeln und die Zuckerrüben stünden gut. «Doch davon haben wir nicht so viel», sagte Backhaus. In diesem Jahr werden in Mecklenburg-Vorpommern auf 342.000 Hektar Weizen, auf 235.000 Hektar Raps und auf 120.000 Hektar Gerste angebaut. Dazu kommen 55.000 Hektar Roggen, 12.000 Hektar Sommergerste und etwa 140.000 Hektar Silomais sowie mehrere andere Ackerfrüchte.

(Quelle:proplanta)

26.07.2016PolitikSchmidt verlängert Verordnung

Wintergetreide, das mit nicht zugelassenen Neonikotinoiden behandelt wurde, darf in Deutschland auch in Zukunft nicht gedrillt werden.Durch die Fortschreibung einer Befristeten Verordnung aus dem Jahr 2015 will Landwirtschaftsminister Christian Schmidt Bienen dauerhaft vor Neonikotinoid-haltigem Staub schützen. Die Verordnung entspreche einer Eilverordnung des Ministers aus dem Sommer 2015 und verschärfe die EU-Regeln langfristig, teilt das Bundeslandwirtschaftsministerium mit. Die Verordnung zur Anwendung von Saatgut wurde notwendig, weil die befristete Eilverordnung aus dem Juli 2015 ausgelaufen war. Auch die neue Verordnung verbietet ausnahmslos Handel und Aussaat von Wintergetreide-Saatgut, das mit in Deutschland nicht zugelassenen Neonikotinoiden behandelt wurde. Die Saatgutbehandlung mit diesen Insektiziden war in Deutschland bei Wintergetreide bereits unzulässig. Die neue Verordnung verbietet dauerhaft, dass aus anderen Ländern derart behandeltes Saatgut nach Deutschland verbracht und ausgesät wird.Quelle:az)

26.07.2016WirtschaftKartellamt macht Rewe Auflagen

Die Rewe-Group ist auf Einkaufstour. Geplant ist, das Supermarktgeschäft des norddeutschen Regionalanbieters Coop zu übernehmen.In die neuen Gesellschaften Supermärkte Nord Vertriebs GmbH & Co. KG und Supermärkte Nord Vertriebs GmbH will die Kieler coop eG ihr gesamtes Lebensmitteleinzelhandelsgeschäft einschließlich dem Großhandels- und Baumarktgeschäft sowie weitere Geschäftstätigkeiten und Vermögensgegenstände ausgliedern, teilt Rewe mit. Dies will Rewe dann übernehmen. Allerdings muss der Lebensmitteleinzelhändler gewisse Auflagen erfüllen, die das Bundeskartellamt in einem heute veröffentlichten „Entwurf einer Verfügung zur Gewährung rechtlichen Gehörs" stellt. Darunter fällt die Auflage einer Abschmelzung des Ziel-Unternehmensumsatzes in einer Größenordnung im einstelligen Prozentbereich. Dieser Entwurf wurde auch an die Edeka Zentrale, die Edeka Nord, Tengelmann und der Markenverband als Beigeladene zugestellt.

Einige Standorte sollen verkauft werden

„Wir sind zu dem vorläufigen Ergebnis gelangt, dass die Übernahme von Coop durch Rewe und die damit verbundene Verdichtung der ohnehin stark konzentrierten Marktstruktur absatzseitig ohne geeignete Nebenbestimmungen in acht regionalen Märkten sowie zwei Hamburger Stadtbezirken zu einer Behinderung des Wettbewerbs führen würde. Rewe und Coop haben allerdings zur Beseitigung der Wettbewerbsprobleme bereits Zusagenangebote zum Verkauf von Standorten an andere Unternehmen des Lebensmitteleinzelhandels angekündigt", sagte Andreas Mundt, Präsident des Bundeskartellamtes.

Rewe hofft auf schnelle Entscheidung

Das Bundeskartellamt nimmt im vorliegenden Fusionsfall Rewe/Coop inhaltlich die gleiche Prüfung vor wie im Fusionsfall Edeka/Tengelmann. Auf der Absatzseite werden 45 regionale Markträume untersucht. Auf den Beschaffungsmärkten kommt es nach derzeitiger Auffassung des Bundeskartellamtes durch die Übernahme von Coop durch Rewe nicht zu einer erheblichen Behinderung effektiven Wettbewerbs. Rewe und Coop sind seit fast zehn Jahren in einer Einkaufskooperation verbunden. Eine Rewe-Sprecherin gibt sich zuversichtlich: „Unsere Einschätzung, dass es zu einer Genehmigung mit geringen Auflagen kommen wird, ist damit bestätigt." Eine Zusagenlösung hält Rewe für kurzfristig realisierbar.(Quelle:AZ)